Wir in den Medien

„Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin…“, war in den 80ern ein politischer Spruch auf vielerlei Lippen.
Doch hier gilt: „Ein Club den niemand kennt hat am Ende was verpennt.“
Daher stellen wir uns hier jetzt in der Öffentlichkeit einmal vor.

Interviews, Fernsehbeiträge, öffentliche Auftritte, Veranstaltungen – werden hier rückblickend und zeitnah aufgelistet. Berühmt sind wir dennoch nicht, sondern bodenständig-kleinkariert. 😀

 Der C64ClubBerlin ist ein Platz für Liebhaber, Produzierende und auch zeitgemäße Hipster. 

Wir bedienen die digitale und analoge reale Demoszene, die nach und nach zum Weltkulturerbe ernannt wird, angefangen in Finnland und nun auch in Deutschland.
Wir sind Spielende Erwachsene (und deren Kinder), Sammlungsverwaltende und experimentierende Privatleute für das Niescheninteresse C64 Homecomputer.
Unsere Absichten sind experimenteller Natur, für den Spaß am Programmieren und Spielen.
Die Atmosphäre ist freundlich-respektierend und typisch-chaotisch.
Zu Neudeutsch hieße es wohl, wir seien ein kreativer Think-Tank.

Mach dir ein Bild von uns, schau die Videos und lies die Beiträge, chatte mit uns und triff dich mit Allen. Dann wirst du sehen, dass wir nicht (nur) komische Nerds in einer begrenzten Interessenblase sind und auch keine Sekte. Das hat wirklich nicht nur einmal jemand gemeint… und deshalb nehmen wir hiermit die Berührungsangst. Hoffentlich!

Virtuelle Welten – Homecomputerpartys
https://invidious.tube/watch?v=ZABeEkg8zEk

Radio PARALAX – BCC#10 in Berlin
https://invidious.tube/watch?v=7KTcSep89xc

Team ChaoZ Reunited – Berliner C64 Club Party
https://invidious.tube/watch?v=jRn5C7V9kdw

Hilfe, ich habe mein C64-Set geschrumpft!

Text und Fotos: Malte Schulze / Belegexemplar: Rainer Nguyen

Thingiverse bietet kostenlos zum herunterladen und selbstausdrucken (3d-Drucker vorausgesetzt) ein ganzes Commodore-Homecomputer-Set an. Es besteht aus mehreren Teilen, die final nach dem Druck von Stabilitäts-Abschnitten getrennt und zusammengesetzt werden können.

Ein Mini-Bausatz also, der auch nach dem 3d-Druck noch kurz Spaß macht. Zudem können somit auch unterschiedliche PLA Filament-Farben kombiniert werden, um der Autentizität noch etwas näher zu kommen. Für den Monitor gibt es sogar Screenshots zum einsetzen „auf“ die Bildröhre und Typenschilder für C64 und 1541. Das kleinste Teil ist der nachgebildete Joystick/Powerschalter-Teil am C64 und das zerbrechlichste Teil der Einfass-Rahmen des Monitors.

Für kleinste Hände oder Familien mit Kindern unter 3 Jahren natürlich nur unter direkter Aufsicht zu empfehlen; zum Spielen für die Minimenschen gar nicht geeignet (teilweise scharfe Kanten am Monitor und verschluckbare Kleinteile!). Unnötig zu erwähnen, dass dieses Set ohne Kabel, Netzteil und Funktion ist. Als spezielles Sahnehäubchen gibt es eine Möglichkeit, den Monitor mit einer (batteriebetriebenen) LED auszustatten, um den (ausgedruckten) Bildschirm erleuchten zu lassen.

Ein niedliches Gimmick für die 80’s-Generation und Hipster mit 3d-Druckern!

Geheimes Tagebuch

„Thunder.Bird“ interviewt von: „Nyquist“ für die Digital Talk #108

In diesem Interview darf ich euch den „One & Only“ Thunder.Bird vorstellen. Sie kennen ihn sicherlich aus Filmen wie „BCC I bis XIV“. Falls nicht hier ist er also. Applaus, Applaus!

Hm, danke danke, Sie sind ein wunderbares Publikum! So ganz One & Only bin ich übrigens nicht. Nachdem ich meinen ersten Nick „Skyhawk“ ablegte, mir dafür die Federn anzog als „Thunder.Bird“, war mir lange Jahre nicht klar, dass es schon weit vor mir einen „Thunderblade“ mit sogar gleichem Vornamen gibt! Das macht besonders auf den BCC-Partys Spaß, wenn wir uns begrüßen, heheh. Naja wie dem auch sei: Hallo liebe User, Userinnen und Usenden! *Federn rausputzt* Wie kann ich dienlich sein?

Toll, dass Du uns hier so bereitwillig Rede und Antwort stehst. Erzähle doch etwas über dich. Welches Baujahr bist Du? Was treibst Du so, wenn Du gerade nicht am C64 hängst? Dein chronologischer Lebenslauf bitte! 😉

Ich sah das erste Mal Licht am Ende des Tunnels… moment, ist lange her, ach herrjeh vor 43 Jahren? Potzblitz, tja wie das so ist, kaum ist so ein Streichholz entzündet,  die hellste Flamme geflommen, ist es ebensoschnell verkohlt. Naja mit Verlaub sehe ich noch nicht so scheiße aus, hehe. Meinen schweren Weg zum Schreibenden habe ich über die Realschule, Berufsschule, Radio- und Fernsehtechnikergrundausbildung mit Anschluss Elektroinstallateurgeselle, Arbeitslosigkeit, Bundeswehr, Technische Fachhochschule (Meister), Akademische Hochschule hin zum Journalisten, der mit allen Wasser gewaschen ist, genommen. Hobbys sind Musik hören (bevorzugt von analogen Tonträgern aber auch Webradio und Live), ich habe mal gesungen in einer Soft-Gothic-Band namens [e-md] oder auch Emotional Disorder (BCC-Besucher der ersten Stunde werden sich an die Auftritte erinnern), sammle und liebkose Unterhaltungselektronik über HiFi-Komponenten, Broadcast (TV), SEGA Mega Drive und Master System bis zu sämtlichen Commodore (und anderen!) Homecomputern. Eine Zeit lang bin ich auch gern Rad gefahren, bis ich ein Mofa hatte; da habe ich mal eine längere Spontantour mit einem Freund gemacht… lange Geschichte 😉 Da ich von der Küste bin, ist Wasser mein Element. Ich schwimme sehr gern, tue dies allerdings viel zu selten.

… und was treibst Du so, wenn Du am C64 hängst? Du bist ja einer der Gründer des C64 Club Berlin oder Berlin C64 Club?

Tja, die kuriose Namenswandlung liegt an einem freundlichen aber nachdrücklichen Hinweis eines RA, das Namenskürzel BCC nicht mehr zu verwenden, da es hier in Berlin das „Berliner Congress Center“ (bcc) gibt, die in uns eine Konkurrenz sahen (was mich ehrte). So haben wir das Kürzel offiziell abgeschafft und sind seit einem Serverumzug 2017 nun der C64 Club Berlin. Mir hat es seit Beginn meines In-Erscheinen-Treten auf der Vision 2001 die Demoscene angetan. Ich bin immer fasziniert, zu was der fast 38 Jahre alte C64 imstande ist! Natürlich spiele ich auch ab und zu, wobei das zu meiner Jugendzeit viel mehr war! Ich habe eine Stereo-SID Platine mit dem Kumpel, mit dem ich auf Mofa fuhr, aus einer PD-Bastelanleitung weiterentwickelt, die als STEREOinSID eine kostengünstige Lösung bietet, dem C64 Stereo einzupflanzen. Die BCC-Partyreihe lief dank Evil.Joe übrigens an, der mir das Soundlabor, in dem seine Band auch probte, als erste kostengünstige Möglichkeit zum Treffen feilbot. Letztes Jahr fing ich durch Langeweile an, eine Liveshow mit SID-Musik und meiner wiedererlangten Stimme zu streamen, die danach als Podcast angeboten wurde, da ich seit September 2018 wieder Single bin. Das „Clubtape“ habe ich nach 19 Folgen (wöchentlich) aber eingefroren, da ich nur maximal zwei Live-Zuhörer und wenig Feedback (und dazu noch unnütz-demotivierendes) bekam. Seitdem überspiele ich die alten Sendungen auf Musikkassette und bastle Cover dafür. *die gibt es übrigens zu gewinnen, wenn man für die Digital Talk einen Beitrag schreibt. 😉

Gerüchten zu Folge wurde der Club nur gegründet, um kostenlos auf die ComBär zu gelangen. Stimmt das? 🙂

Die Gerüchte sind –naja- der eigentliche Grund, das stimmt. Ende 2006 war das, als wir (Prof. Pi² und ich) den Grundstein legten und dann bis 2007 dort residierten. Dann hatten die leider aufgehört. Da haben wir unseren Bekanntheitsgrad ordentlich aufpoliert und die meisten „Mitglieder“ gewonnen.

Erzähle uns doch bitte ein wenig über den Club. Wie viele Mitglieder hat der Club und was ist deine Aufgabe im Club?

Heheh, schwierig! Vielleicht trifft die Bezeichnung „unverbindliche Interessengemeinschaft“ eher auf unseren lockerflockigen Freundeskreis zu als dieser starre und vorurteilsbehaftete Begriff „Club“. Daher gibt es keine super-festen Mitglieder. Jeder, der sich mir anschließen will, meine völlig aus dem Ruder gelaufene Sammlung zu nutzen oder entdecken, ist ganz herzlich willkommen! Aufgepasst? Genau, ich bin einerseits Herrscher über das Ganze, verwalte also die (meine überwiegend, sowie durch Mitstreiter dazugewonnene) Hardware, Andererseits bin ich wohl wie ein Herbergsvater so freundlich, dass mir sehr viele Mitstreiter(innen sogar auch) sogar zwischenmenschlich zugetan sind. Es gab aber auch Negativbeispiele, klar. Freundeskreis oder Nutznießer wäre übrigens wohl passender als der Begriff „Clubmitglieder“.

Ich habe gelesen, dass der BCC in der Vergangenheit mit dem Computerspiele-Museum Berlin und dem Vintage Computing Festival Berlin kooperiert hatte. Wie hatte das ausgesehen?

Ich sah in den frühen 2000er Jahren mal einen Fernsehbericht über das Computerspielemuseum (CSM), als das noch in einer Wohnung war. Ein Jahrzehnt später (als ich dann vom Nordlicht zum muffigen Berliner wurde), erinnerte ich mich wieder daran und nahm Kontakt auf. Ich war zweiwöchentlich in der Ausstellung als Museumsstück präsent, indem ich am Wochenende dort mein C64-Zeug zum Spielen anbot. Dafür habe ich etwas Lagerplatz für meine immer weiter auswuchernde Sammlung in deren Kellerräumen bekommen. Und die VCFB ergab sich durch einen Besucher, der sich im CSM an mich wand, meine Präsenz zu erweitern. Das nahm ich gern mit, denn irgendwie befinde ich doch als Missionar des C64 auf dem Weg zur Glückseeligkeit, nä?

Der BCC veranstaltet jährlich zwei Parties – einmal die BCC Party und dann noch seit 2018 die ASOA. Wie kann man sich die Parties vorstellen und wie haben sich diese so entwickelt?

Inzwischen sind es sogar drei Partys, wenn man die BEE schon mitzählt. Durch meine Gegenwart wurde ich halt auch gefragt, wie so eine Party läuft, woran man denken muss und ob ich helfen würde, eine weitere Partyreihe zu etablieren. Klar! Die eigene Party findet seit längerer Zeit immer am letzten vollen Wochenende im Februar statt. So kommt es auch vor, dass während der Party mein Geburtstag stattfindet. Dort treffen sich halt C64-Freunde zum Darbieten ihrer Programmier-/Komponier-/Pixelkünste. Da kommen die aberwitzigsten Demos, Spiele und so bei raus! Es ist also keine „LAN-Party“ in dem Sinne, dass wir uns alle zum gemeinsamen Spielen treffen, sondern gehört klar zur Digitalen Kunst. Man könnte die Partys daher auch als Galerie für Kunstschaffende bezeichnen. Hey, in Finnland wurde zu Ostern 2020 die Demoscene, die aus den „Visitenkarten der Crackerszene“ hervorging, sogar ins Weltkulturerbe aufgenommen! Und genau das machen wir auf der BCC-Party. Digital Arts. Weltkultur! *prost*

Wie kann man euren Club beitreten oder unterstützen?

Eigentlich müsste die Frage lauten: Wie kann der Club jeden C64-User unterstützen?, denn wenn sich jemand bei uns meldet, stehen wir mit Fachwissen (jeder so ein bisschen) und Fähigkeiten (Reparatur und sowas) zur Verfügung. Da halt keine „neuen“ alten C64 mehr hergestellt werden, sind wir auf Ersatzteile immer dringender angewiesen. Wer also helfen will uns anderen zu helfen, meldet sich einfach auf unserer Homepage im Chat (IRC) auf https://c64clubberlin.de und mischt nach Kräften mit, diesen Wundercomputer der 80er zu zelebrieren. Vielleicht springt sogar eine neue Freundschaft dabei raus!

Es war eine Freude mehr über dich zu erfahren. Leider sind wir schon am Ende dieses kleinen Interviews. Möchtest Du noch abschließend etwas unserer Leserschaft mitteilen?

Ich danke für das Mikrofon und möchte besonderen Dank allen aussprechen, die aktiv, wie auch passiv, dem C64 zugewandt sind. Wir sind eine weitgehend friedliche Gemeinschaft, die es wirklich wert ist, mal kennenzulernen! In dem Sinne: TuB out! <3

Digital Talk #100 erschienen

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Return, Retro, Lotek, und so weiter… Neukundenfang und daher auch moderne Inhalte.
Aber keine Diskette, kein adäquates Medium für unseren Brotkasten. WARUM?*
*(Kleine Korrektur vom Autor: Der Vergleich zwischen Print-Magazin und reinem Diskettenmagazin hinkt natürlich gewaltig. Zudem bieten/boten alle genannten Print-Mags auch Downloads einer sog. Heftdiskette mit ausgewählten Inhalten an. Reine Disk-Mags in Deutsch waren die Tiger-Disk, die Magic Disk, Game On und einige nicht genannte.)
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Hochglanzmagazine, Monatsausgabe, Fachzeitschriften, bunt&groß&inhaltslos
[/wc_call_to_action]

Dass es anders geht zeigt die Digital Talk.
Seit heute gibt es die Ausgabe 100 (herzlichen Glückwunsch!) kostenlos zum Download:
Nemesiz4ever – Digital Talk download
Ich durfte dem Spreader Evil.Joe dieses Mal tatkräftig zur Seite stehen ähm sitzen 😀

Und es wurde zusammen fleißig ausgeschnitten, gefaltet, geklebt, gesteckt und eingetütet.

Das Ergebnis war für mich sehr erfreulich, da ich endlich mal wieder eine echte Diskette in den Händen halten konnte. So richtig mit eigener Diskettenhülle, Beiwerk und sogar einem Hochglanz-Heftchen mit Fotos der Revision Party Ostern 2017. Der Falt-Karton mit dem Brotkasten drauf und das Beiwerk ist dabei den „Abonnenten“ (eigentlich Unterstützer) vorenthalten!

Wir waren beide glücklich:

Und seit heute gibt es die Diskettenimages zum kostenlosen Download 🙂

Danke an Trixter, der das letzte reine Diskettenmagazin in die dreistellige Ausgabe gerettet hat. Danke auch all seinen fleißigen Helferlein, ohne die es nicht möglich wäre, so ein Diskettenmagazin mit Inhalten zu füllen und zu verteilen.
Brotkasten, Commodore Man, Evil.Joe, DJ SID, Telespielator, DICH, falls du was geschrieben hast (und eventuell sogar was gewonnen!) 🙂

[wc_box color=“info“ text_align=“left“ margin_top=““ margin_bottom=““ class=““]
Evil.Joe und Thunder.Bird für Digital Talk #100 (Multicolor-KOALA Bildformat für C64)
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Und da ich Spaß daran hatte, Evil.Joe und mich (Thunder.Bird) mal als Koala-Bild zu sehen, nahm ich mir das Tool Convertron3000 von fieserWolf zur Hand. Diese Fan-Art will ich euch hier exklusiv zum Download anbieten, siehe Link in blauer Infobox!

Übrigens bin ich wohl einem geheimen Logo auferlegen. Das Titelbild zeigt es ja schon im Emulator.
Um einen Fehler auszuschließen, kam die Diskette in den Club-C64 und siehe da, nach einigem Lesen passierte es auch dort! Das tolle 3d-Logo (bisher unveröffentlicht) von The USER wird durch das (nicht minder tolle aber falsche) DT#99 Logo von ShayCPC ersetzt. Herr ShayCPC, was haben Sie dazu zu sagen? Wohl heimlich in Maniac Freds Labor gespielt, wa? 🙂

Zusatz: Bitte unterstütze das letzte Diskettenmagazin in Deutschland, klicke auf http://nemesiz4ever.de/digitaltalk/

Beitragsbild am 15.11.2017 angepasst, da der Fehler gefunden und ausgemerzt wurde. Danke Commodore-Man für die akribisch-investigative Durchforstung der 3-seitigen Jubiläums-Ausgabe #100. Dank gebührt insbesondere Trixter, der das gesamte Procedere „Digital Talk“ auf seine Schultern geladen hat und sich ehrenamtlich-selbstverständlich um jeden und alles kümmert! Hochachtung dem DT-Team an dieser Stelle!

zum Download der Digital Talk Diskettenimages von http://nemesiz4ever.de/ aufs Bild klicken!

Sommerloch, Ente, Clubmagazin?

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Wir denken über eine Clubzeitung nach. Schon lange!
Und jetzt scheint unser Ziel ganz nahe. Oder?
Also was spricht jetzt dagegen? LETS ROCK!

Die Anfänge
2012 beging Thunder den Weg eines akademischen Titels.
Dieser ist nun in greifbare Nähe gerückt.
Die letzte Klausur (im 3. Anlauf) ist endlich bestanden.
Jetzt folgen 10 Wochen harter Recherche, Kommunikation und Produktion.
Im Anschluss wird es eine von mir unerwartete Bachelorarbeit geben.

„Zum Thema, Herr Thunder!“
Seit unseres Umzuges nach Falkensee (der vom Autor mehrmals verBLOGt wurde) keimt diese Idee nun abermals. Doch mit authentischen Mitteln, also dem C64 mit GEOS und GEOPUBLISH, scheint diese Aufgabe nur mühsam erreichbar. Mal ganz von den wenigen Autoren hier abgesehen.

Was war geschehen?
Das ‚Ablösermagazin‘ der 64’er damals hieß „GO64!“, in Anlehnung an den Basic-Befehl des C128, um in den C64 Modus zu springen. Diese hatte ich so seit 1996/97 abonniert (und heute immer noch). Seit einigen Jahren hat sie sich in Design und Inhalt allerdings enorm gewandelt. Wie einst auch die 64’er.
Als dann Berichte über PC-Spiele in meiner geliebten GO64! erschienen, dachte ich, es sei mal wieder vorbei. Da ich zu dieser Zeit im Studium für Journalismus war, hatte ich das Werkzeug, mal ein Deckblatt der GO64! nachzubilden… mit meinen mir beschränkten Mitteln. Das Ergebnis konnte sich allerdings sehen lassen.

Und so sieht sie aus!

Originalausgabe der Retro

Nachbildung von Thunder, 2012, klick‘ es an, siehst du mehr 🙂

Doch Undank ist der Welten Lohn
Nachdem sich der Autor recht stolzbrüstig in einem dafür passenden Forum mit diesem Ergebnis rühmen wollte, kam das böse Erwachen. Niemanden hat es interessiert, nein es ward gar genölt! Missverstanden und gekränkt zog der Autor sein mit Liebe und Akribie gestaltetes Deckblatt zurück und weilte.

I’ll be back!
Durch einen sehr kuriosen Zufall fand ich diese alten Sachen wieder… im Datenbereich unserer Homepage sogar! Was war denn da schief gelaufen? Gar nichts, denn ich nahm es mir als Vorteil und schrieb diesen Artikel. So einem Geschenk darf man nicht lange Missgunst zeigen, wie dieses Resmümeé zeigt 😉

Wie funktioniert sowas…?
Man nehme ein Rambo Messer (meines ist seit meinem 13. Lebensjahr in meinem Besitz)

Dann frickelt man hier und da ein bisschen…*klonk*
…noch ein bisschen plätschern *splishsplash*

Alles zusammentüddeln und fertig ist das Dingen!

Konkurrenz oder YetAnotherSchmuddelBlatt (YASB)?
…keine Sorge, wenn es überhaupt zu einer C64-Club-Zeitung kommt, dauert das noch eine ganze Weile, wird garantiert nicht den Qualitätsanspruch erfüllen, den aktuelle Magazine vorgeben und Inhaltlich müsste noch viel viel geschrieben werden!

Das Ende der Geschichte ist: Keine Zeitung ohne Ente zum Sommerloch!

Dein treuer Thunder

Was macht der Club? (update 5.4.)

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(Update vom 5.4.2017 unten angehängt)

Natürlich ist es nach dem Umzug noch ordentlich unordentlich! Viele Umzugskartons stehen noch ungeöffnet und damit nicht einsortiert im großen Raum.
Dennoch haben wir uns schon ein bisschen bequemer eingerichtet. Erst der Mensch, dann die Maschine.

Hier einfach ein paar Fotos als Zwischenstand (teilweise sind wir schon weiter).

Demos gucken, Diskettenimages transferieren, Betatest neuer Spiele durchführen… natürlich nur in der geheizten Werkstatt! (c)2017 C64ClubBerlin

Der Heizlüfter ist fast nur Zierde, heizt viel zu schwach und lässt nur den Stromzähler rotieren. (c)2017 C64ClubBerlin

Fast täglich muss die dreckige Wäsche rein gewaschen werden 😉 (c)2017 C64ClubBerlin

Im Aufbau befindliche Löt- und Test-Ecke (Artikelbild) (c)2017 C64ClubBerlin

Viele Umzugskartons stehen noch ungeöffnet und damit nicht einsortiert im großen Raum. (c)2017 C64ClubBerlin

Der Vorhang verhindert, dass die teuer erkaufte Wärme im ungenutzten Raum verschwindet. (c)2017 C64ClubBerlin

Mit dem C64 im IRC chatten… ein Traum? Die Hardware lässt das zumindest zu. (c)2017 C64ClubBerlin

Hier stehen Werte! Ein SX64 mit einer CMD SuperCPU. (c)2017 C64ClubBerlin

Das ZDF war zu Besuch und hat den C64 Club Berlin ganz schön auf Trab gehalten. (c)2017 C64ClubBerlin

C128dcr-Netzteilreparatur (hier ein Fremdgerät im Signallabor) (c)2017 C64ClubBerlin

Zocken gehört so selbstverständlich zu unseren Tätigkeiten. Hier wird Bombmania (bis 5 Spieler simultan) getestet. (c)2017 C64ClubBerlin

Unser Holz-C64 ist beliebt und berühmt. (c)2017 C64ClubBerlin

Mit besonderen Mitgliedern hat der Club auch Zugriff auf besondere Computer, hier der Spar-C64 aus Japan. (c)2017 C64ClubBerlin

Multi-Floppy Station mit 2*1571, 1*1541C und der 1581. Leicht demoliert, da vom Tisch gefallen… (c)2017 C64ClubBerlin

Sehr kompakt und daher nur mit externem Trafo (Schaltnetzteil intern) zu betreiben. (c)2017 C64ClubBerlin

Nicht selten: Neue Spiele werden auf der C64-Party mit uns vorgestellt. (c)2017 C64ClubBerlin

Unsere jährliche C64-Party in Neukölln, Berlin. (2017) (c)2017 C64ClubBerlin

Ich bin zu meinem Geburtstag im Interfood Falkensee im Fernsehen! (c)2017 C64ClubBerlin

Mein Geburtstagsgeschenk über das ich mich sehr gefreut habe! Kleiner Tipp: Die Anordnung der Flaschen ist berechnet. (Danke chagizzz!) (c)2017 C64ClubBerlin

Prinzipiell ist hier schon eine gewisse Grundordnung vorhanden -glaube es wer wolle- (c) 2017 C64ClubBerlin

SalamiSchinkenKäseToast. …bevor es ans Auspacken geht. (c) 2017 C64ClubBerlin

Ein wildes Durcheinander… das Gästebett ist inzwischen wieder verschwunden. Wer hat schon Zeit zu pennen, wenn so viel Arbeit auf einen wartet? 😉 (c) 2017 C64ClubBerlin

Die Regale wollen endlich Commodore-Hardware tragen! (c) 2017 C64ClubBerlin

Wilde Datenschieberei vom Smartphone über den Laptop per USB-Direktverbindung an die IDE64 auf den C64. So ist es möglich, per Mobiltarif ganz bequem an aktuelle Demos und wichtige Utilitys zu kommen. (c) 2017 C64ClubBerlin

Die ersten Patienten auf dem OP-Tisch (c) 2017 C64ClubBerlin

Wenn die Lötstation erst einmal steht, dauerts nicht mehr lang bis alles wieder geht 😉 (c)2017 C64ClubBerlin

Endlich angekommen

[responsivevoice_button voice=“Deutsch Female“ buttontext=“Auf Deutsch vorlesen!“]

Die Odyssee ist passé

Eine Fortsetzung des Artikels Auf dem Weg in die Zukunft

Der C64 Club aus Berlin ist seit dem 15.01.2017 in Falkensee ansässig…
…und es ist bereits einiges passiert:

  • Die letzte Miete für das alte Lager (dieser staubige DDR-Gastro-Keller) ist überwiesen. Abgehakt!
  • 1. Gasheizgerät „Blue Flame“ für ‚umme‘ bekommen, weil weder Zündfunke vorhanden war, noch dass über die Sicherheitssperre die Flamme anblieb. Funktioniert inzwischen tadellos.
  • 2. Gasheizgerät „Blue Flame“ als interne Clubspende von Seanser dazu bekommen, nagelneuer Rowi 4,2kW
  • Zwei 11kg Flaschen Gas als interne Clubspende von Nova jr. inzwischen leer, da Februar oft im Lager gewesen und geräumt wurde
  • Türklingel installiert, da Türklopfen in der Werkstatt schon mal überhört wurde
  • Der erste Rabenauge Aufkleber schmückt nun die Tür von innen
  • Wasser! Kaltes klares Wasser. Für Kaffee, Tee, Instant-Getränke wie Cappuchino…
  • 1,8kW E-Heizgerät repariert, schmeißt die Sicherung nicht mehr.

Und es ergab sich eine weitere unangenehme Erfahrung, was die öffentliche Verkehrsanbindung betrifft:

Eines Tages war zu sehr später Stunde nämlich die Bahnverbindung unterbrochen, weil sich (in Berlin nicht selten) mal wieder jemand auf die Bahngleise geworfen hatte. Über 3 Stunden war so der Fernverkehr beeinträchtigt. Der letzte Bus aus Falkensee ist uns um 3 Minuten vor der Nase weggefahren.

Also warteten wir bei einer Tasse Kaffee im ansässigen „Interfood“, der bis 1 Uhr früh geöffnet hat. Dann fuhr die Bahn auch irgendwann wieder…. aber das zeigte uns wie hoch die Abhängigkeit vom Öffentlichen Personen-Nahverkehr ist.

Daher hier mal eine Zusammenstellung der Fahrpläne am Lagerstandort (Haltestelle Ruppiner Str.):
Für einen persönlichen Fahrplan klicke bitte auf http://persoenlicherfahrplan.bahn.de/bin/pf/query-p2w.exe/dn
Anfahrt mit RE2 (ODEG), RB6 und RB14 fahren Falkensee an, Bus 337 ab Spandau, Bus 653 ab Dallgow-Döberitz oder ab Potsdam mit Bus 604, sowie Bus 656 aus Brieselang. Nutze die Verbindungssuchen von bvg.de, bahn.de, vbb.de und havelbus.de ! Deine richtige Fahrkarte findest Du mit dem VBB-Tarifberater.
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Für die Anfahrt mit dem Auto sei vorweggenommen: Parkplätze sind auf dem Gewerbehof vorhanden, dort sind aber Türen, die nicht zugeparkt werden sollten. Massig Parkplätze sind auf dem Hof von „NORMA“ vorhanden, der bis 21:00 Uhr geöffnet hat (für die Selbstverpflegung).

In der Nähe sind auch ein kleiner Döner-Imbiss und die Bäckerei Thonke im Gotthilf’s, wo man hervorragend frühstücken kann! Der schon erwähnte Interfood ist ein Grill-Haus mit allerlei sehr preisgünstigen Speisen und Getränken, bei dem wir schon als Stammgäste gezählt werden: Mit herzlicher Begrüßung per Handschlag! Wer es lieber gediegen hat, kann direkt am Lagerstandort in das Chinesische Restaurant Hong Shun einkehren oder das Griechische Restaurant Karyatis auf dem Weg zum Bahnhof frequentieren. Beides erfordert einen etwas gefüllteren Geldbeutel (BAR-Zahlung wird sehr bevorzugt, insbesondere im Interfood, wo es keine EC-Kartenzahlung gibt).

Aber wer unser Lager besucht, kommt ja nicht wegen der Schnabulanz (Danke für diese Wortkreation an GameGirlClassic) vorbei sondern möchte entweder vom Alltag abschalten und herumnerden (also Computer spielen oder fachsimpeln) oder halt irgendwie *basteln*. Genau das war zuletzt der Fall. Ein Mann und sein Auto! Und wer es liebt, setzt auch schon einmal den Lötkolben an, um einen Marderbiss zu reparieren.

Wer uns etwas Gutes tun will bringt entweder was zum Wärmen, zu trinken, essen oder rauchen mit: gern wird auch eine Unkostenbeteiligung angenommen (ohne Kommentar). Mitgliedschaften sind immer möglich, entweder als Förderungsmitglied oder sonstige Hilfskraft bei Einräumen, Umbauen, Reparieren oder so.

Im Frühling wird eine Einweihungsparty angestrebt, mit Grill, Spiel und sonst noch viel.
Macht alle mit, besser als gekrümmt allein über dem Smartphone zu kauern alles! 😀