SEABROWSE 1.3C

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***************** SEABROWSE 1.3C****************
****************by Seanser/CCB 2016**************
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What is it ?
Another filebrowser for standard disks and mass storage devices (sd2iec).

The following keys are usable:

[V] next dir-page
[C] previous dir-page
[C=] quit SEABR
[CR] loads a programm/mount an image/play a PSID-file/enter directory/open and load .t64
[Z] cursor down
[X] cursor up
[<] go back dir level(mass storage device)
[^] Root directory
[B] changes cursor to „0“ – this is be used for the vssp (very simple sid player). Some .psid files wan´t start without this option – check it out.
[F1 – F7] switch through drives (8-11)

The browser can also be controlled by a joystick in port 2:

up               = cursor up

down             = cursor down

left             = previous page

right            = next page

up+left          = dir level up

up+right         = root dir

down+left        = exit browser

fire             = select/mount (sd2iec)/enter dir/play .psid

! IMPORTANT NOTE !
The browser just works correctly in showing .DIR/IMAGE/MUSIC eg. suffixes if the fiel on the disk/sd-card ends with .sid,.d64,.d81,.t64 eg.
Also remember, that the length of the filename/dirname should be max. 16 chars.

** (C)2016 Seanser/C64 Club Berlin(CCB) **
The software „SEABROWSE / SEABR“ can be used for free.Spreading is allowed as long as the readme.txt keeps in original state and will be spread together with SEABR.
The modification of the software (or parts of it) is prohibited (without the permission of the author).
The author doesn¦t takes over the liability for damage on hard- or software probably caused by the Software called „SEABROWSE/SEABR“.

A nice review was lately done by the autors of http://www.commodorefree.com/magazine/
Read the whole Issue 93 or jump to page 13 here (pdf) or here (txt)

„Bastel“ C64

Ich stelle hier mal mein persönliches C64-Umbau-Projekt vor :

Während des Aufräumens fand sich ein schon leicht „zerstörtes“ C64-Gehäuse, ohne Innenleben.

Passend, denn ich hatte noch eine 469er Platine übrig – auf der Suche nach einem neuen Heim.

Doch vor dem Einzug musste ersteinmal eine ordentliche Renovierung stattfinden.

Was wurde getan ? Ein bisschen was !

 

Arbeiten am und im Gehäuse

 

Schritt 1:

Ein Ausschnitt für ein 16×2 LCD (für was ? Für ein internes SD2IEC).

Schritt 2:

Löcher bohren !!

  • Und zwar für einen Reset-Taster (hinten), Audio-Out (Chinch, rechte Seite), Video-Out (chinch, rechte Seite)
  • Aussparung für eine SD-Karte+IEC Anschluss sowie zwei Taster (linke Seite – oben)
  • Zwei Löcher (front) für einen Umschalter (Device 8/9) sowie hinten (Umschalter internes SD2IEC an/aus)

Schritt 3:

  • Das Gehäuse schleifen, grundieren, neu lackieren+trockenbürsten, weiter verzieren (Farben).

Und alles schön mit Klarlack überziehen !

Zum Schluss noch ein Kabel anbringen, welches zu sehen , aber ohne reellen Nutzen ist – Stilmittel !

Schritt 4 (der Innenraum):

Auch im Inneren des Gehäuses hat sich etwas getan – es wurde Abschirmfarbe aufgebracht und ein neues „Abschirmblech“ erstellt (Karton + Alufolie).

 

Umbaumaßnahmen an der Platine

 

Da nun das Gehäuse soweit in Ordnung war, musste natürlich noch weiteres angepasst bzw. verändert/erweitert werden.

  • Es wurde ein StereoInSid verbaut (danke Thunder!!!!)
  • Zwei 1 Watt Lautsprecher wurden integriert und verkabelt
  • Ein 3W Verstärker (inkl. Lautstärkeregelung) wurde verbaut
  • SD2IEC fand ein neues Zuhause
  • Kühlkörper für die IC´s
  • Verkabelung der Video und Audio-Ausgänge an der rechten Seite sowie der Kippschalter und des Reset-Tasters
  • Sockeln des KERNAL´s und austausch dessen+ Umschalter

Und final wurde noch ein Scart-Video-Kabel gelötet (S-Video-Modus). Und schon – iss schön !

Die integrierten Lautsprecher in Verbindung mit einer „Brüllbox“ (welchen netten Bass liefert und auch nochmal beide Kanäle), angeschlossen an die seitlichen Audio-Ausgänge, ergeben einen durchaus netten Sound ! 😉

Innenraumfotos:

 

 

P * A * R * T * Y * M * A * C * H * I * N * E

 

Dinosaurier64

Ausgrabungs-Assistenz: Evil.Joe
Fotos und Recherche: Seanser
Fotos, Text und Co.: Thunder

Unsere aktuelle Errungenschaft, ein Holz-Desktop-C64 mit zwei integrierten Floppy 1541, brachte beim Öffnen des Deckels eine große Überraschung zu Tage: Ein seltenes Ur-C64 Mainboard, das sogenannte KU-Board, kam zum Vorschein. Aber auch andere Gimmicks hielt das Selbstbau-Monster für uns parat.

Investigative Ahnenforschung

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Abseits der Brotkästen dieser Welt liegt ein weiterer unbekannter Stamm der C64 Computer… die modisch abstinente Vereinigung der Selbstbaugehäuse-C64. Dank Hobbykeller und Werkbank wurde dem heiß geliebten C64-Schatz ein luftigeres Domizil beschert. Da kam es nicht so auf VDE-Normen im Sinne der elektrischen Sicherheit an. Doch zu Zeiten des Post-Monopols und ihren gefürchteten Messwagen dachte der besorgte Häuslebauer für den C64 doch zumindest an eine Art der Elektro-Magnetischen Abschirmung der hochfrequenten Störsignale im C64 nach außen. Damit es nicht eines Tages an der Türe schelle und Herren der Deutschen Bundespost Einlass erzwingen würden. Aber auch in modernen Zeiten wie im Jahr 2016 kann die Bundesnetzagentur Messungen zufolge ein schlecht abgeschirmtes Gerät lokalisieren!

Seltener Urahn unter der Lupe

Die C64-Platine KU14194HB von 1982/83 ist einzigartig selten. Sie wurde nur für West-Deutschland hergestellt. Die Videonorm ist PAL, ohne die Möglichkeit auf NTSC umzurüsten. Statt der üblichen ASSY-No. ist lediglich ein KU14194HB zu finden. Auf der Lötseite versteckt ist die Revisionsnummer aufgedruckt. Durch die geringe Auflage und noch weniger verbreiteten Stückzahl wird sie im Gebrauchtmarkt gefühlt mit der Feinunze Gold aufgewogen. Die Joystickports sind stark erhaben. Trotz der runden Strombuchse ist die Blechausstanzung quadratisch. Das typische Brotkastengehäuse trägt (wie übrigens später die ALDI-C64 auch) keine Port-Bezeichnungen. Erste Sparmaßnahmen brachten alte VC20-Tastatur Überbestände in die moderneren C64, die sich die Gehäuseform teilten.

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Die Besonderheit liegt im Layout:
Mit der Spannungsregelung ist auch das enge Miteinander der CPU und des ROM vollkommen anders als in den folgenden Revisionen 250xxx. Diese zweite sehr seltene Version des C64 bietet erstmals ein getrenntes Farb- und Helligkeitssignal. Mit einem Monitorkabel, welches drei Cinch-Stecker monitorseitig bietet, ist das schärfste und farbenreichste Bild aus dem C64 zu bekommen. Der Grafikchip VIC sitzt gut abgeschirmt in einem Keramik-Gehäuse. Weltweit sind nur etwa 16 Stück in Besitz registriert. Mit unserem sind es nun ~16+1 Stück.
Besonders hohe Gebote finden sich zuweilen in großen Internet-Auktionshäusern:
Am 5.9.2015 um 21:45 wurde ein KU-14194HB UR-C64 in GB für £230.00 ersteigert.

Unsere Bilder-Slideshow[URIS id=1617]

Weitere Technik-Interna:

[wc_accordion collapse=“1″ leaveopen=“0″ layout=“box“] [wc_accordion_section title=“Verbaute ICs“]
PCB Identifier Chip Number Remarks Memory Location/bit
U1 6526 CIA 1 $DC00-$DCFF
U2 6526 CIA 2 $DD00-$DDFF
U3 2364 Basic ROM $A000-$BFFF
U4 2364 Kernal ROM $E000-$FFFF
U5 2332 Character ROM $D000-$DFFF
U6 2114L-30 SRAM 1Kx4 $D800-$DBFF
U7 6510 CPU
U8 7406 Logic NOT (Hex Inverter)
U9 4164 DRAM 64Kx1 D1
U10 4164 DRAM 64Kx1 D3
U11 4164 DRAM 64Kx1 D5
U12 4164 DRAM 64Kx1 D7
U13 74LS257 Multiplexor
U14 74LS258 Multiplexor
U15 74LS139 Demultiplexor
U16 4066 Quad Bilateral Switch
U17 82S100 / 906114-01 PLA
U18 6581 SID $D400-$D7FF
U19 6567 (NTSC)/6569 (PAL) VIC-II $D000-$D3FF
U20 LM556 Dual Timer
U21 4164 DRAM 64Kx1 D0
U22 4164 DRAM 64Kx1 D2
U23 4164 DRAM 64Kx1 D4
U24 4164 DRAM 64Kx1 D6
U25 74LS257 Multiplexor
U26 74LS373 Multiplexor
U27 74LS08 Logic AND
U28 4066 Quad Bilateral Switch
U29 74LS74 Logic NOR (Divider)
U30 74LS193 Binary Counter
U31 74LS629 Oscillator
U32 MC4044 Logic (Phase Detector)
                        

Tabelle aus http://cbmhardware.de entnommen.

[/wc_accordion_section] [wc_accordion_section title=“Übersicht der Rev.“]
Jahr ASSY Revision(en) C64
1982 326298 6,A,B,C A
1982/83 KU14194HB keine offizielle Version
1983 250407 A,B,C A-CR
1984 250425 A,B B
1985 250441 B-2
1986 250466 B-3
1987 250469 3,4,A,B E

Tabelle aus http://cbmhardware.de entnommen, nicht verlinkte Boards sind sehr selten![/wc_accordion_section] [wc_accordion_section title=“externe Links“]

Zwei externe Links zeigen und beschreiben die Besonderheiten:
http://myoldcomputer.nl/wp-content/uploads/2015/11/KU-14194HB.jpg
http://www.retroport.de/resources/Ur_C64_12_Retroport+$28Large$29.JPG

[/wc_accordion_section] [/wc_accordion]

Im Schönheits-Salon

So ein frisch ausgegrabener Fund weist so seine Patina auf. Da uns der Staub vergangener Tage aber wenig interessiert, bekommt unser neuer Liebling eine erfrischende Jungbrunnenkur verpasst. 070120162343Die Tastatur ist keine herkömmliche C64-Tastatur von der Stange. Zwei zusätzliche Funktionstasten und ein Ziffernblock mit Hexadezimal-Tasten (A-F, 0-9) erweist uns die Ehre. Einem Urwald ähnelnd verbinden auf der Unterseite einige Fädeldrähte mit Lackisolierung die Tastaturmatrix. Scheinbar eine Abart früher PET Computer, denn der Tastaturstecker ist aus einem Guss und mit Commodore-Schriftzug versehen.

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Nach der Waschstraße für patinöse Patienten sieht
die Tastatur wieder aus wie frisch aus dem Werk.

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Vor Wiedereinbau der Tastatur wird der hölzerne Tastaturrahmen mit Holzöl behandelt. Das gibt neuen Glanz und Widerstandsfähigkeit gegen moderne Umwelteinflüsse. Schokolade beschmierte Finger dürften so keinen größeren Schaden mehr anrichten.

Weitere Informationen können gern bei uns angefragt werden.
Sicher wird es einen weiteren Bericht / Ergänzung geben.

Kommentare sind wie immer sehr willkommen. 🙂

Beste Grüße, euer Seanser, Evil.Joe und Thunder.

Anhang: KU-14194HB Board Mit 74LS14B1

SOFT-KERNAL

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SOFT-KERNAL V1.0
by Seanser/CCB 2016
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What is it ?
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Soft-Kernal is a program to create an executable .prg file which contains a „kernal“ (like jiffy or other).
If loading and starting this .prg the original kernal will be replaced by the one stored in the program.

Which kernals can be used ?
—————————————–
As known at this time there are no limitations, but remember, that no combined (basic+kernal) files will work !!

Remember: Just use the soft-reset ($fce2 eg. Sys 64738) or the c64 will activate the internal roms.

Download:–HIER–

VCFB2015

 

Welcher Tag,
wenn nicht der Tag der Deutschen Einheit eignete sich besser dazu, die unterschiedlichsten Menschen und Computer zusammen zu führen?

Auf der VCFB (Vintage Computing Festival Berlin) gestaltete sich am ersten Oktoberwochenende im Jahr 2015 ein facettenreiches Bild: Analogrechner, hochmoderne pdp8/e Mainframes, der altbekannte C64… und seine stolzen Besitzer standen dem interessierten Publikum Frage und Antwort.

Der Veranstaltungsort ist zum zweiten Mal in Folge das Pergamon Palais in der Georgenstraße 47 zu Berlin. Die ebenerdigen Räume (dieses Jahr sechs) sind von der S-Bahn Station Friedrichstraße oder mit der Tram M1 gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe finden sich zahlreiche Restaurants und Bars.

In den adäquaten Vorträgen, die sich Samstag und Sonntag im Medientheater und neben dem Gameroom ablösten, wurde aus dem Nähkästchen geplaudert. Workshops für Kinder und Lötneulinge fanden in dem zweitgrößten Raum zur Straßenseite statt.

In dem Lichthof sind die Geräusche ebenso ungewöhnlich wie die Computer und seine Besitzer. Auf einer Seite der Halle klackert ein Plotter beim Druck einer Beziers-Figur, ein paar Tische weiter zirpt ein Nadeldrucker beim Ausdruck eines eben digitalisierten Kamerabildes am C64, daneben spricht ein c’t86 die eingegebenen Worte und in einer Ecke steht ein einsames BTX-Terminal. Überall gab es was zu sehen und hören. Alle Ausstellungen fanden durch die Hilfe der AFRA und des CCC ihren Platz.
[URIS id=1235]

Am Samstag Abend legten die SID-Js Thunder.Bird und TheRyk Chiptunes auf. Zwei C64 mit eingebauten STEREOinSID brachten ein MillionenElitepublikum zum Tanzen. Wichtige VertreterInnen des Computerspielemuseum Berlin besuchten dieses Event ebenfalls. Es grenzt schon an Genialität, aus diesem gut 30 Jahre alten Computer solch tanzbare Beats und wummernden Bass heraus zu holen.
Zum Abschluss wurde allen Ausstellern und Mitarbeitern, sowie uns (ab 6:15) Tribut gezollt:

[youtube]NQ3QwfS_2_0[/youtube]

Zusammenfassend wieder eine gelungene Veranstaltung für jung&alt (und dazwischen!), männlich&weiblich (und dazwischen!), involviert&interessiert, kurzum ein Spaß für Jeden.

Genug der Worte von uns, jetzt bist DU dran 🙂 Die Kommentarbox ist offen (auch für Besucher)

Console

Videos: Console / Text: Malte Schulze
[Vimeo]66508146[/Vimeo]Console – 14 Zero Zero
Der bekannteste Track der Newlectro-Band Console
Im Mai 1999 betritt Martin Gretschmann die Mainstream-Tanzflächen der Elektro-Szene mit seinem Erfolgs-Stück 14 Zero Zero. Vielleicht einigen bekannt aus der 1996 gegründeten Band „The Notwist“, steht Gretschmann im August 2001 sogar der Isländischen Künstlerin Björk beiseite. Der Titel Heirloom ist nahezu unverändert Gretschmanns Werk, der Björk für ihr Album Vespertine genau richtig erschien. Die Instrumental-Vorlage Crabcraft wurde lediglich mit Björks bezaubernder Stimme angereichert. Der Weilheimer (Oberbayern) Elektrokünstler hat eine -für Elektro-Musik One-Man Projekte- umfangreiche Diskografie vorzuweisen. Und sogar Blümchen und Depeche Mode steht Gretschmann mit Rat und Tat beiseite.
[Vimeo]30864165[/Vimeo]Console – A homeless ghost
Zeitlose Videokunst trifft auf obsolete Computerhardware
Thematisch auf unsere Interessen passend, versetzt Gretschmann mit diesem Musikvideo den User in die Situation des Computers. Die immer kürzer werdenden Nutzungszeiträume von Computern (Psychische Obsoleszenz) werden in „A homeless ghost“ verbildlicht. Natürlich kamen bei diesem Videodreh keine C64 zu Schaden. Höchstens der Geist des irgendwann abgeschriebenen Computers wendet sich mit einer Art Klagegesang an den Nutzer. Uns C64-Nutzer ist allerdings nichts zu alt oder wertlos geworden. Und daher schafft es auch Console hin und wieder zu uns auf die Clubseite! Viel Freude am Video.

16 Bit

16 Bit – Changing Minds
Text: Malte Schulze

Elektro und Synth Pop bereichern seit dem legendären Moog Synthesizer die Musiklandschaft. Dank der schnellen Entwicklung der Heimcomputerbranche werden Low-Budget Musikproduktionen in den 80er Jahren möglich. Neben dem Atari 1040ST mit seinem absoluten Kaufargument des eingebauten MIDI-Interfaces buhlt auch der Amiga mit seinem Paula-Soundchip um die Gunst der Musikindustrie.
1986 gab es da Zwei, die eine ganze Ära der Musikgeschichte erhoben: Münzing und Anzilotti.

Studio A von 16 Bit, im Hintergrund die 3,5" Disketten und der eingebaute Atari 1040ST
Studio A von 16 Bit – Im Hintergrund die 3,5″ Disketten und der eingebaute Atari 1040ST (Bild: myspace, 16 Bit)

Ihr eigenes Projekt „16 Bit“ war nur der erste Geniestreich der beiden Frankfurter, die Mitte der 80er zusammen fanden. Wer hätte denn gedacht, dass Snap!, Moses P. und OFF (Sven Väth) durch 16 Bit auf die EmpOHRe gehoben wurden? Zu danken ist den Italienern, die mit der Stilrichtung Italo Disco den deutschen Tanzläden gehörig einheizten. Bei 16 Bit ist es sicherlich die Symbiose aus deutscher Geradlinigkeit und italienischer Empathie, die dem Team auf Treppchen half. Mit einiger Sicherheit ist es aber auch der Heimcomputerindustrie zu verdanken, ohne die heute sicher kein Techno oder Eurodance denkbar wäre.

[youtube]-AQQp30oLMU[/youtube]

POKE 858,1234

Die Equipment-Liste bring es zu Tage, woran sich der Songtext orientiert:
PPG 2,3 (Wave), Akai S 900, Roland MKS-80, Yamaha TX 816, Dynacord Add_one, Roland MSQ 700, Roland SBX 80, Commodore Amiga 500.
Amiga 500! Im Musikvideo sind Grafik-Elemente, z.B. ein fliegendes UFO implementiert. Damals so um 1987 herum war das sicher hohe Technologie. Heute sieht man dem Video das Alter aber an. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat es einen Artikel auf unserer Homepage verdient!

Björk

Björk – Declare Independence
Text: Malte Schulze

Auf dem Volta-Album der Isländischen Singer-Songwriterin Björk (Gudmundsdottier) ist ein Nadeldrucker als Instrument eingesetzt worden. Die Aussage des Liedes, sich unabhängig zu erklären, wird mittels Nadeldruck mit einem 9-Nadel Drucker auf Papier geschlagen, während die Künstlerin wehement gegen die Einschüchterung durch das System wettert.

[youtube]XLCFRo1GlEI[/youtube]

Der Videoartist Michel Gondri (Franzose) setzt dabei auf Armee-Kleidung und durch bewegte Schnüre dargestellte Befehlsabläufe, die nach und nach durch Björks schmetternde Befehlsgabe, sich zu befreien, bunt eingefärbt werden und damit die Gleichtönigkeit und Idiotie des blinden Gehorsams in Frage stellen. Eine ganz mutige, somit außergewöhnliche Musikrichtung (Experimental Independent Electro) mit der unüberhörbaren Aussage, seinen eigenen Weg zu gehen. Natürlich bleibt jedem die Interpretation selbst überlassen.

Interview der Süddeutschen Zeitung mit Björk 2010