Emu64 Version 5.0.12 veröffentlicht

Unter https://bitbucket.org/tkattanek/emu64/wiki/Home findet ihr die neue Version für Windows und Linux jeweils als 32 und 64 Bit Versionen.

Das ist neu …

– SID Ausgabe Lautstärke kann nun über Einstellungen->Sound eingestellt werden
– FloppyWindow komplett überarbeitet
– Kontextmenü im D64 Inhaltsverzeichnis Fenster wieder eingefügt, sowie Autostart per doppelklick
– Ein leeres D64 Image kann nun wieder erstellt werden
– PRG Export auch wieder eingebaut
– CRT einstecken durch Doppelklick
– Diskwechselsimulation überarbeitet
– Blindenmodus für D64 Inhaltsverzeichnis
– Ein verändertes D64 Diskimage wird nun wieder richtig abgespeichert
– C64 Bildschirm Titeltext wird nun auch übersetzt

MfG Thorsten Kattanek

Forum Emu64: http://www.emu64.de
Facebook: https://www.facebook.com/Emu64-103321833093172/

 

 

Praxis-Tipp #00: Diskette formatieren

Eine der großen Hürden stellt die textbasierte Bedienung des Commodore 64 dar.
Gerade heutzutage, wo die Bedienung mit einer Maus auf einer grafischen Benutzeroberfläche selbstverständlich geworden ist, fällt es schwer, mit der Tastatur ganz banale Dinge zu erledigen.

Der erste Schritt zur Benutzung einer Diskette lautet immer „formatieren“.
Bei diesem Schritt wird eine Art Register auf die Diskette geschrieben.
So findet das jeweilige System (hier C64) die Daten, die angefordert werden.

Checkliste „Diskette formatieren“

  • Diskettenlaufwerk mit Strom und Datenkabel verbinden
  • prüfen, ob die Diskettennummer-Schalter beide richtung Gehäusedeckel zeigen (1541-II)
  • C64 mit Datenkabel und Video-/Antennenkabel verbinden
  • Fernseher auf den richtigen Kanal (~UHF 36) einstellen oder auf AV schalten
  • zuletzt das Netzteil für den Computer anschließen

Nun ist das Computersystem annähernd betriebsbereit.

Einschaltreihenfolge beachten! Erst die Peripherie -das Diskettenlaufwerk also- und zum Schluss den C64 einschalten.

Sobald der typische blaue Einschaltbildschirm des C64 erscheint, kann es endlich mit dem formatieren losgehen.
Zuerst sollte eine neue Diskette in die Floppy eingelegt werden. Die Schutzhülle ist wie bei einer Schallplatte beiseite zu legen. Zuerst wird die „A“-Seite formatiert. Diese erkennt man an dem Aufkleber, bzw. dem weißen/silbernen/grauen/schwarzen Verstärkungsring in der Mitte. Zeigt diese Seite beim einlegen nach oben, ist Seite A eingelegt. Verriegelung schließen, noch einmal prüfen ob die Diskettenstation und der Computer eingeschaltet sind und das Datenkabel beide verbindet.

Nun wird direkt in einer leeren Zeile folgender Befehl eingegeben (bitte akribisch genau vorgehen, die Leerzeichen können weggelassen werden):
OPEN 1,8,15,"N:LEERDISKETTE,00" : CLOSE 1
Nun sollte das Diskettenlaufwerk kurz rattern (mechanischer Initialisierungsvorgang).
Der Vorgang dauert in der Grundkonfiguration etwa zwei Minuten. Zeit für eine kleine Belohnung oder Pause.
Ist die Formatierung abgeschlossen, stoppt die Diskette und der Cursor blinkt wieder unter dem READY.

Um nun einerseits die gelungene Formatierung zu prüfen, andererseits nachzuschauen, wieviel Platz die Diskette bietet und welche Programme darauf gespeichert sind, wird folgender Befehl verwendet:
LOAD"$",8 und nach dem Ladevorgang LIST
Die Diskette sollte leer sein und damit 664 BLOCKS FREE anzeigen.
Das entspricht in heutiger Größenangabe 0,162109375 MiB oder 0,0001583099365234375 GiB.
Überrascht? Der Platz reicht für etwa 170 randvoll geschriebene DinA4 Seiten oder -praxisnaher- etwa vier richtig gute Spiele.

Wenn das nicht ausreicht, funktioniert ein einfacher Trick:
Die Diskette wird einfach umgedreht und auf der anderen Seite auch benutzt!
Um das allerdings durchzuführen, wird optimalerweise ein Diskettenlocher benötigt, mit dem eine rechteckige Kerbe in den linken oberen Rand gestanzt wird. Das war ein damals üblicher Vorgang. Bitte nicht an einer DVD ausprobieren!!!
Dann wird der vorher beschriebene Formatiervorgang wiederholt und der Diskette somit insgesamt 2*664 Blocks verpasst.

Es existieren noch andere Diskettenlaufwerke als die 1541-II, die hier zur Benutzung kam.
Die 1541 (eins) hat ein eingebautes Netzteil, tut aber genau das, was die 1541-II tut.
Die 1571 gibt es nur mit eingebautem Netzteil und bietet eine gleichzeitig zweiseitige Nutzung, somit stehen insgesamt 1328 Blocks zur Benutzung frei (ohne den Umstand des Disketten lochens und umdrehens).
Die 1581 ist ein 3,5″ Diskettenlaufwerk, bietet auf kleineren Disketten gleichzeitig die fast fünffache Kapazität mit 3160 Blocks an.
Der Befehl zur Formatierung ist bei diesen Geräten gleich.
Eine Besonderheit bietet die Floppystation SFD1001, die auf 5,25″ Disketten gleich noch mehr Platz bietet.
Der Trick besteht in einer ausgeklügelten Aufzeichnungstechnologie, die heutzutage bei Festplatten Anwendung findet.
Die Magnetpartikel werden nicht in horizontaler sondern in vertikaler Ausrichtung magnetisiert.
Damit ergibt sich auf Standard Double-Density Disketten, die eigentlich nur für maximal 500kB pro Seite zertifiziert sind, eine Speicherdichte von einem ganzen Megabyte pro Seite, also weit über 4000 Blocks. Ein Diskettenlaufwerk also, dass seiner Zeit weit voraus war (und noch ist). Durchgesetzt hat sich allerdings ähnlich wie beim Videokassettenformat das etwas schlechtere Produkt. Und so gibt es heute den C64-Disketten-„Standard“ .D64, der zu fast 100% von SD-Karten Speicherlösungen unterstützt wird.

Emu64 Version 5.0.10 veröffentlicht.

Unter https://bitbucket.org/tkattanek/emu64/wiki/Home findet ihr die neue Version für Windows und Linux jeweils als 32 und 64 Bit Versionen.

Das ist neu …

– Debugger IEC Statusfenster hinzugefügt
– Windows Crossbuild auf MXE umgestellt
– *.c64 Dateien werden nun auch erkannt
– Umstellung von SDL nach SDL2
– Seitenverhältnis 4:3 kann nun aktiviert werden (für Fenster- und /Vollbildmodus getrennt)
– Grafik 16Bit Modus erst mal deaktiviert
– deb und rpm Pakete für Linux
– Windows Version für 32Bit und 64Bit nun in einem Zip mit allen was man benötigt. (keine Installation erforderlich)

MfG Thorsten Kattanek

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SEABROWSE 1.3C

********************************************************
***************** SEABROWSE 1.3C****************
****************by Seanser/CCB 2016**************
********************************************************

What is it ?
Another filebrowser for standard disks and mass storage devices (sd2iec).

The following keys are usable:

[V] next dir-page
[C] previous dir-page
[C=] quit SEABR
[CR] loads a programm/mount an image/play a PSID-file/enter directory/open and load .t64
[Z] cursor down
[X] cursor up
[<] go back dir level(mass storage device)
[^] Root directory
[B] changes cursor to „0“ – this is be used for the vssp (very simple sid player). Some .psid files wan´t start without this option – check it out.
[F1 – F7] switch through drives (8-11)

The browser can also be controlled by a joystick in port 2:

up               = cursor up

down             = cursor down

left             = previous page

right            = next page

up+left          = dir level up

up+right         = root dir

down+left        = exit browser

fire             = select/mount (sd2iec)/enter dir/play .psid

! IMPORTANT NOTE !
The browser just works correctly in showing .DIR/IMAGE/MUSIC eg. suffixes if the fiel on the disk/sd-card ends with .sid,.d64,.d81,.t64 eg.
Also remember, that the length of the filename/dirname should be max. 16 chars.

** (C)2016 Seanser/C64 Club Berlin(CCB) **
The software „SEABROWSE / SEABR“ can be used for free.Spreading is allowed as long as the readme.txt keeps in original state and will be spread together with SEABR.
The modification of the software (or parts of it) is prohibited (without the permission of the author).
The author doesn¦t takes over the liability for damage on hard- or software probably caused by the Software called „SEABROWSE/SEABR“.

Download  (actual Version V1.3C) –here–

A nice review was lately done by the autors of http://www.commodorefree.com/magazine/
Read the whole Issue 93 or jump to page 13 here (pdf) or here (txt)

„Bastel“ C64

Ich stelle hier mal mein persönliches C64-Umbau-Projekt vor :

Während des Aufräumens fand sich ein schon leicht „zerstörtes“ C64-Gehäuse, ohne Innenleben.

Passend, denn ich hatte noch eine 469er Platine übrig – auf der Suche nach einem neuen Heim.

Doch vor dem Einzug musste ersteinmal eine ordentliche Renovierung stattfinden.

Was wurde getan ? Ein bisschen was !

 

Arbeiten am und im Gehäuse

 

Schritt 1:

Ein Ausschnitt für ein 16×2 LCD (für was ? Für ein internes SD2IEC).

Schritt 2:

Löcher bohren !!

  • Und zwar für einen Reset-Taster (hinten), Audio-Out (Chinch, rechte Seite), Video-Out (chinch, rechte Seite)
  • Aussparung für eine SD-Karte+IEC Anschluss sowie zwei Taster (linke Seite – oben)
  • Zwei Löcher (front) für einen Umschalter (Device 8/9) sowie hinten (Umschalter internes SD2IEC an/aus)

Schritt 3:

  • Das Gehäuse schleifen, grundieren, neu lackieren+trockenbürsten, weiter verzieren (Farben).

Und alles schön mit Klarlack überziehen !

Zum Schluss noch ein Kabel anbringen, welches zu sehen , aber ohne reellen Nutzen ist – Stilmittel !

Gehäusefotos:

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„Bemalung“ und Logo
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„Bemalung“ und Logo II
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Das „Stilmittel“
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Top-Ansicht
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Audio und Video
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Reset und Lautstärkeregelung
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SD Kartenslot/IEC/Taster
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Lautstärkeregelung und Devicechange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 4 (der Innenraum):

Auch im Inneren des Gehäuses hat sich etwas getan – es wurde Abschirmfarbe aufgebracht und ein neues „Abschirmblech“ erstellt (Karton + Alufolie).

 

Umbaumaßnahmen an der Platine

 

Da nun das Gehäuse soweit in Ordnung war, musste natürlich noch weiteres angepasst bzw. verändert/erweitert werden.

  • Es wurde ein StereoInSid verbaut (danke Thunder!!!!)
  • Zwei 1 Watt Lautsprecher wurden integriert und verkabelt
  • Ein 3W Verstärker (inkl. Lautstärkeregelung) wurde verbaut
  • SD2IEC fand ein neues Zuhause
  • Kühlkörper für die IC´s
  • Verkabelung der Video und Audio-Ausgänge an der rechten Seite sowie der Kippschalter und des Reset-Tasters
  • Sockeln des KERNAL´s und austausch dessen+ Umschalter

Und final wurde noch ein Scart-Video-Kabel gelötet (S-Video-Modus). Und schon – iss schön !

Die integrierten Lautsprecher in Verbindung mit einer „Brüllbox“ (welchen netten Bass liefert und auch nochmal beide Kanäle), angeschlossen an die seitlichen Audio-Ausgänge, ergeben einen durchaus netten Sound ! 😉

Innenraumfotos:

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Kühlkörper/Lautsprecher u.a.
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Lautsprecher recht+Lüfter
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LCD/3W Verstärker
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Lüfter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

P * A * R * T * Y * M * A * C * H * I * N * E

 

Dinosaurier64

Ausgrabungs-Assistenz: Evil.Joe
Fotos und Recherche: Seanser
Fotos, Text und Co.: Thunder

Unsere aktuelle Errungenschaft, ein Holz-Desktop-C64 mit zwei integrierten Floppy 1541, brachte beim Öffnen des Deckels eine große Überraschung zu Tage: Ein seltenes Ur-C64 Mainboard, das sogenannte KU-Board, kam zum Vorschein. Aber auch andere Gimmicks hielt das Selbstbau-Monster für uns parat.

Investigative Ahnenforschung

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Abseits der Brotkästen dieser Welt liegt ein weiterer unbekannter Stamm der C64 Computer… die modisch abstinente Vereinigung der Selbstbaugehäuse-C64. Dank Hobbykeller und Werkbank wurde dem heiß geliebten C64-Schatz ein luftigeres Domizil beschert. Da kam es nicht so auf VDE-Normen im Sinne der elektrischen Sicherheit an. Doch zu Zeiten des Post-Monopols und ihren gefürchteten Messwagen dachte der besorgte Häuslebauer für den C64 doch zumindest an eine Art der Elektro-Magnetischen Abschirmung der hochfrequenten Störsignale im C64 nach außen. Damit es nicht eines Tages an der Türe schelle und Herren der Deutschen Bundespost Einlass erzwingen würden. Aber auch in modernen Zeiten wie im Jahr 2016 kann die Bundesnetzagentur Messungen zufolge ein schlecht abgeschirmtes Gerät lokalisieren!

Seltener Urahn unter der Lupe

Die C64-Platine KU14194HB von 1982/83 ist einzigartig selten. Sie wurde nur für West-Deutschland hergestellt. Die Videonorm ist PAL, ohne die Möglichkeit auf NTSC umzurüsten. Statt der üblichen ASSY-No. ist lediglich ein KU14194HB zu finden. Auf der Lötseite versteckt ist die Revisionsnummer aufgedruckt. Durch die geringe Auflage und noch weniger verbreiteten Stückzahl wird sie im Gebrauchtmarkt gefühlt mit der Feinunze Gold aufgewogen. Die Joystickports sind stark erhaben. Trotz der runden Strombuchse ist die Blechausstanzung quadratisch. Das typische Brotkastengehäuse trägt (wie übrigens später die ALDI-C64 auch) keine Port-Bezeichnungen. Erste Sparmaßnahmen brachten alte VC20-Tastatur Überbestände in die moderneren C64, die sich die Gehäuseform teilten.

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Die Besonderheit liegt im Layout:
Mit der Spannungsregelung ist auch das enge Miteinander der CPU und des ROM vollkommen anders als in den folgenden Revisionen 250xxx. Diese zweite sehr seltene Version des C64 bietet erstmals ein getrenntes Farb- und Helligkeitssignal. Mit einem Monitorkabel, welches drei Cinch-Stecker monitorseitig bietet, ist das schärfste und farbenreichste Bild aus dem C64 zu bekommen. Der Grafikchip VIC sitzt gut abgeschirmt in einem Keramik-Gehäuse. Weltweit sind nur etwa 16 Stück in Besitz registriert. Mit unserem sind es nun ~16+1 Stück.
Besonders hohe Gebote finden sich zuweilen in großen Internet-Auktionshäusern:
Am 5.9.2015 um 21:45 wurde ein KU-14194HB UR-C64 in GB für £230.00 ersteigert.

Unsere Bilder-Slideshow[URIS id=1617]

Weitere Technik-Interna:

[wc_accordion collapse=“1″ leaveopen=“0″ layout=“box“] [wc_accordion_section title=“Verbaute ICs“]
PCB Identifier Chip Number Remarks Memory Location/bit
U1 6526 CIA 1 $DC00-$DCFF
U2 6526 CIA 2 $DD00-$DDFF
U3 2364 Basic ROM $A000-$BFFF
U4 2364 Kernal ROM $E000-$FFFF
U5 2332 Character ROM $D000-$DFFF
U6 2114L-30 SRAM 1Kx4 $D800-$DBFF
U7 6510 CPU
U8 7406 Logic NOT (Hex Inverter)
U9 4164 DRAM 64Kx1 D1
U10 4164 DRAM 64Kx1 D3
U11 4164 DRAM 64Kx1 D5
U12 4164 DRAM 64Kx1 D7
U13 74LS257 Multiplexor
U14 74LS258 Multiplexor
U15 74LS139 Demultiplexor
U16 4066 Quad Bilateral Switch
U17 82S100 / 906114-01 PLA
U18 6581 SID $D400-$D7FF
U19 6567 (NTSC)/6569 (PAL) VIC-II $D000-$D3FF
U20 LM556 Dual Timer
U21 4164 DRAM 64Kx1 D0
U22 4164 DRAM 64Kx1 D2
U23 4164 DRAM 64Kx1 D4
U24 4164 DRAM 64Kx1 D6
U25 74LS257 Multiplexor
U26 74LS373 Multiplexor
U27 74LS08 Logic AND
U28 4066 Quad Bilateral Switch
U29 74LS74 Logic NOR (Divider)
U30 74LS193 Binary Counter
U31 74LS629 Oscillator
U32 MC4044 Logic (Phase Detector)
                        

Tabelle aus http://cbmhardware.de entnommen.

[/wc_accordion_section] [wc_accordion_section title=“Übersicht der Rev.“]
Jahr ASSY Revision(en) C64
1982 326298 6,A,B,C A
1982/83 KU14194HB keine offizielle Version
1983 250407 A,B,C A-CR
1984 250425 A,B B
1985 250441 B-2
1986 250466 B-3
1987 250469 3,4,A,B E

Tabelle aus http://cbmhardware.de entnommen, nicht verlinkte Boards sind sehr selten![/wc_accordion_section] [wc_accordion_section title=“externe Links“]

Zwei externe Links zeigen und beschreiben die Besonderheiten:
http://myoldcomputer.nl/wp-content/uploads/2015/11/KU-14194HB.jpg
http://www.retroport.de/resources/Ur_C64_12_Retroport+$28Large$29.JPG

[/wc_accordion_section] [/wc_accordion]

Im Schönheits-Salon

So ein frisch ausgegrabener Fund weist so seine Patina auf. Da uns der Staub vergangener Tage aber wenig interessiert, bekommt unser neuer Liebling eine erfrischende Jungbrunnenkur verpasst. 070120162343Die Tastatur ist keine herkömmliche C64-Tastatur von der Stange. Zwei zusätzliche Funktionstasten und ein Ziffernblock mit Hexadezimal-Tasten (A-F, 0-9) erweist uns die Ehre. Einem Urwald ähnelnd verbinden auf der Unterseite einige Fädeldrähte mit Lackisolierung die Tastaturmatrix. Scheinbar eine Abart früher PET Computer, denn der Tastaturstecker ist aus einem Guss und mit Commodore-Schriftzug versehen.

070120162364

Nach der Waschstraße für patinöse Patienten sieht
die Tastatur wieder aus wie frisch aus dem Werk.

070120162344

 

 

Vor Wiedereinbau der Tastatur wird der hölzerne Tastaturrahmen mit Holzöl behandelt. Das gibt neuen Glanz und Widerstandsfähigkeit gegen moderne Umwelteinflüsse. Schokolade beschmierte Finger dürften so keinen größeren Schaden mehr anrichten.

Weitere Informationen können gern bei uns angefragt werden.
Sicher wird es einen weiteren Bericht / Ergänzung geben.

Kommentare sind wie immer sehr willkommen. 🙂

Beste Grüße, euer Seanser, Evil.Joe und Thunder.

Anhang: KU-14194HB Board Mit 74LS14B1

SOFT-KERNAL

**************************
SOFT-KERNAL V1.0
by Seanser/CCB 2016
**************************

What is it ?
——————

Soft-Kernal is a program to create an executable .prg file which contains a „kernal“ (like jiffy or other).
If loading and starting this .prg the original kernal will be replaced by the one stored in the program.

Which kernals can be used ?
—————————————–
As known at this time there are no limitations, but remember, that no combined (basic+kernal) files will work !!

Remember: Just use the soft-reset ($fce2 eg. Sys 64738) or the c64 will activate the internal roms.

Download:–HIER–